Die deutsche Literaturkonferenz verfolgt als Satzungszweck die Förderung der deutschen Literatur. Sie will als Vereinigung der am literarischen Leben in der Bundesrepublik Deutschland maßgeblich beteiligten Verbände und Institutionen auf die öffentliche Meinung, die Erziehung und die Gesetzgebung einwirken, um der Literatur die ihrer gesellschaftlichen Bedeutung entsprechende Stellung zu gewährleisten und Beiträge für die Weiterentwicklung der Literatur zu leisten.
Die Deutsche Literaturkonferenz lobt alljährlich die Karl-Preusker-Medaille aus, mit der eine Person oder Institution ausgezeichnet wird, die auf dem Gebiet der Literatur, des Verlagswesens, des Buchhandels, der Öffentlichen Bibliotheken oder der Kulturpolitik tätig ist und den Kulturauftrag des Öffentlichen Bibliothekswesens direkt oder indirekt fördert und unterstützt.
Die Medaille ist dem Andenken an Karl Benjamin Preusker (1786 - 1871) gewidmet, dem Vorkämpfer der Volksbüchereibewegung, der in Großenhain (Sachsen) die erste Bürgerbibliothek gründete. Sie wurde am 24. Oktober 1828 eröffnet. Aus diesem Anlaß wurde der 24. Oktober zum Tag der Bibliotheken ausgerufen.
Die Deutsche Literaturkonferenz bildet als einziges Mitglied die Sektion Literatur im
Deutschen Kulturrat
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