Preisträger 2001 der Karl-Preusker-Medaille |
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Laudatio für Frau Bettina Windau zur Verleihung der Karl-Preusker-Medaille am 31.10.2001 im Literaturhaus Berlin
Zuallererst geht mein Dank an die Deutsche Literaturkonferenz, dass sie mich wenige Wochen nach dem 20. Geburtstag des Deutschen Kulturrats, dessen engagierter Teil sie ist, zu diesem Festtag nach Berlin eingeladen hat.
Die Reden des 26. September sind kaum verklungen, neugierig-besorgte Frage: die Wirkungen und die Absichten der Reden auch, Stichwort Kulturpolitik im Zeichen der Gewalt, Stichwort deutsche Kulturstiftung? da verleiht die Literaturkonferenz ihre schöne Karl-Preusker-Medaille zum Tag der Bibliotheken, seit 1996 schon zum sechsten Male. Was sich vor fünf Jahren mit dem Preis an Peter Härtling kraftvoll ans Licht der Öffentlichkeit gedrängt hat und neben allen anderen Medaillenträgern zum Beispiel 1998 mit Christa Spangenberg eine herausragende Verleger-Persönlichkeit ehrt, ist nun auf dem Wege zu Bettina Windau. Es sei an mir, die Laudatio, also eine Lobesrede auf die zu Ehrende zu halten, sprach der stellvertretende Vorsitzende Georg Ruppelt. Doch wie starten, wo alle so viel erwarten? Nun, ich liebe das Internet und ich bin Fan von Google.de, der genialischen Suchmaschine für nächtliche Streifzüge durchs Unterholz des Internet. Und siehe da, ich fand unter dem Stichwort "Bettina Windau Bertelsmann" am Ende der beachtlichen Hitliste das unveröffentlichte "Tagebuch einer neugierigen Bibliothekarin", aus dem ich mir erlaube auszugsweise zu zitieren. Es wird ein Gang durch eine verblüffend aktuelle Geschichte. 1981: Liebes Tagebuch, ich habe es geschafft! Die Fachhochschule Hamburg hat mich los und ich habe den Titel: Diplombibliothekarin. Man sagt, ich sei eine kühle Blonde aus dem Norden, aber die werden mich schon noch kennen lernen! Mein Herz schlägt für die Prinzipien der Bibliothek, dieser unerschöpflichen Quelle der Neugier. Und ich habe auch gleich eine Stelle, beim Deutschen Elektronen-Synchroton hier in Hamburg. Was immer die da machen, Bücher haben sie, eine richtige Bibliothek sogar und sie brauchen mich, das ist das wichtigste! 1987: Liebes Tagebuch, ich habe es schon wieder geschafft! Ich bin frisch gebackene Leiterin der Kreis- und Stadtbücherei Unna, die Zeit des Ackerns in dieser Bibliothek in Menden ist vorbei. Jetzt bin ich Chefin, kann ich loslegen. Ach, ich kenne das, jetzt stöhnen wieder alle unter meinen vielen Ideen, und ich will doch nur aus der verstaubten Bücherei einen modernen Laden machen, an dem nicht nur wir Bibliothekare Spaß haben sollen. Die Zeit der Zettelkästen könnte auch mal irgendwann vorbei sein, da soll es schon erste Computer geben, die doch auch bei uns einzusetzen wären. Und die Kollegen vertrauen mir, der jungen Chefin und ich will und werde sie nicht enttäuschen! 1991: Liebes Tagebuch, ich habe es erneut geschafft: ich bin Bereichsleiterin bei Bertelsmann. Nein, nicht im Buchklub, in der Stiftung, dieser großartigen Einrichtung, die Geld hat und Ideen sucht. Und die habe ich, jede Menge Ideen habe ich! Die brauchen mich! Die haben bislang gar keine bibliothekarischen Fachkräfte! Schon seit 1977 unterstützt Reinhard Mohn mit seinem Stiftungs-Vermögen auch das Bibliothekswesen, seit 1984 läuft die Bibliothek Gütersloh als GmbH zwischen der Stadt und der Stiftung. Auch wenn ich es noch nicht richtig glaube, kann man vielleicht doch mit betriebswirtschaftlichen Methoden arbeiten. Dauernd liest man da etwas darüber und es tut sich zur Zeit soviel. Sogar die Städte und die KGSt denken über eine ganz neue Sache nach: Angeblich Neue Steuerungsmodelle und etwas ganz gewagtes: Dezentrale Ressourcenverantwortung. Und hat da nicht vor zwei Jahren Nick Moore im Auftrag der IFLA etwas über Kennzahlen bei der Bewertung von wissenschaftlichen Bibliotheken geschrieben? Mensch, das müsste doch auch in kommunalen Bibliotheken klappen! Ich kenne doch aus meiner VBB-Zeit in NRW so viele Kollegen, das müsste doch als Modellprojekt funktionieren! Und wenn mich die Anfangsunsicherheit packt, dann gibt es ja Uta Claassen, die neben der Stadtbibliothek Gütersloh auch bestimmt mich unter ihre sicheren Fittiche nimmt. Denn ein bisschen mulmig ist mir ja schon in der großen Stiftung. 1992: Liebes Tagebuch, ich habe es geschafft: das Modell Betriebsvergleich an öffentlichen Bibliotheken läuft an und ich habe Projektmittel und Partner für die nächsten fünf Jahre gefunden. Aber ich muss aufpassen, Reinhard Mohn sagt immer: Projekte müssen auf Dauer ohne uns funktionieren. Dann, wenn sie zu Ende sind, muss das Gelernte von den Beteiligten auf eigene Faust weitergeführt werden. Recht hat er, auf diese Weise habe ich in den nächsten Jahren immer wieder neue Projekte als Chance. Und sogar mehr Leute bekomme ich, die Stiftung wächst und ich werde mit ihr wachsen, ich hab noch soviel vor! 1993: Liebes Tagebuch, ich bin verblüfft. Da spricht ein württembergischer Bürgermeister, Eichert heißt der wohl, bei der ekz in Reutlingen über neue Betriebsformen in Bibliotheken und über politische Ansätze zur Verwaltungsreform. Er hat zwar noch Bedenken gegen die Betriebswirtschaft als Mittel der Bibliotheksführung, aber er spricht immerhin von Zielen für eine Bibliothek und meint nicht die Kürzungen in den Medienetats, er spricht vom störenden politischen Einfluss auf die fachliche Arbeit und von den notwendigen Änderungen bei der Qualifikation der bibliothekarischen Fachkräfte. Da machen wir noch neue Projekte daraus! 1995: Liebes Tagebuch, ich war in Spanien und sogar in Ägypten! Und ich habe viele prominente Menschen getroffen, Frau Mubarak zum Beispiel, eine tolle Frau. Jetzt machen wir zwei großartige Projekte. In Spanien gibt es jetzt eine eigene Fundacion Bertelsmann, nachdem das Unternehmen schon Jahrzehnte dort aktiv war. Jetzt sollen die öffentlichen Bibliotheken, die gar nicht so richtig im Blickpunkt der spanischen Politik in einer noch jungen Demokratie standen, wie bei uns gefördert werden. Und ich bin sogar die Signora la Presidentia, oh ja! In Kairo ist es tatsächlich gelungen, für die wissbegierige Jugend in Ägypten eine öffentliche Bibliothek einzurichten, mit den Erfahrungen aus Gütersloh soll dort erstmals eine richtige Publikumsbibliothek entstehen. Leseförderung und Kulturangebote gerade für Jugendliche sind weltweit ein Anliegen der Bibliotheken. Und liebes Tagebuch, das Jahr ist noch nicht zu Ende, ich habe es auch geschafft, ein Projekt Öffentliche Bibliotheken und Schulen zu starten, damit in Deutschland das Stichwort Leseförderung auch wirklich von Lehrern und Bibliotheken zusammen ausgefüllt wird. Und vielleicht mache ich das auch in ein paar Jahren in Spanien. 1996: Liebes Tagebuch: ich habe es mal wieder geschafft, das Projekt Internationales Netzwerk Öffentlicher Bibliotheken steht. Wenn wir schon in Spanien und Ägypten unser Know how einbringen und gleichzeitig von anderen lernen, warum soll das nicht in einer kleinen Gruppe von engagierten Kollegen über alle Grenzen hinaus funktionieren? Wir sind doch alle an besseren Management-Ergebnissen interessiert, also ans Werk bis nach Neuseeland und Singapur, die USA und Europa sind auch dabei. Was mit auffällt: Immer stärker jetzt wird in der Debatte um eine effektive öffentliche Verwaltung, auch der Kulturverwaltung vom Kunden und der Dienstleistung gesprochen. Aber gibt es zwischen den Kunden und der Bibliothek nicht noch eine andere Art der Beziehung als die zwischen Angebot und Nachfrage. Bibliotheken sollen Dienstleistungen für die Bürger erbringen, aber sie sollen doch eigentlich noch viel mehr. Konrad Umlauf sagte kürzlich dazu: Bibliotheken sind Ausdruck eines kulturellen und sozialen Zusammenhalts der Gesellschaft und eines Konsenses in der Gesellschaft. Ohne öffentlichen Einrichtungen würde dieser Zusammenhalt keine Aktionsbühne haben. In diesem Sinn sind öffentliche Einrichtungen eine identitätsstiftende Plattform. In dem Maße, in dem Bibliotheken diese Dimension ihrer Beziehungen zur Bürgerschaft vernachlässigen und sich eindimensional auf ihre Auftraggeber einerseits und ihre Kunden andererseits beziehen, verlieren sie an politischer Legitimation. 1997: Liebes Tagebuch, ich bin geschafft. Gerade haben wir den Abschluss des Betriebsvergleichs-Projektes gefeiert. Und ich habe - glaube ich - auch gut gesprochen, schon lange keine Nervosität mehr vor großen Zuhörerscharen. Ja, die Routine kommt mit der Zeit. Eichert war auch wieder da, mit dem habe ich jetzt schon einige Male den Auftakt bei einem schönen Managementseminar für Führungskräfte in Bibliotheken veranstaltet. Die Absolventen haben alle schnell tolle Positionen erreicht, die Anerkennung dieser Lehrgänge ist groß, was will man mehr? Sie werden mit dem Thema Betriebsvergleich selbstverständlicher umgehen als mancher ältere Kollege. Auf der Abschlussveranstaltung waren sogar Stadträte dabei, die den Thesen von Professor Posse zum Umgang mit politischem Widerstand bei Veränderungen in der Verwaltung ziemlich erstaunt zugehört haben. Und Eichert, inzwischen Präsident des Bibliotheksverbandes, aber anscheinend immer noch Skeptiker gegenüber meinen Zahlen, forderte von der Politik, dass sie zunächst definieren müsse, was sie mit ihrer Bibliothek erreichen wolle. Es sei wichtiger, Inhalt und Zweck, also das Profil einer Bibliothek zu bestimmen, als Zahlen zu nennen. Und es sei wichtiger, die Kulturpolitik einer Stadt zu profilieren und die Bibliothek in ein koordiniertes Netzwerk der vorhandenen Kultureinrichtungen einzubinden, als am Medienetat herumzuschnitzen. Na ja, aber meine Zahlen sind doch wichtig! 1998: Liebes Tagebuch: es geht wieder weiter. Jetzt habe ich mir die Bibliotheks-Filialen vorgenommen. Auch dort müssen Angebot und Organisationskraft gesteigert werden, um dem ständigen Zugriff der Politik auf die Existenz der Zweigstellen entgegenzutreten. Und dass der James Bond des sächsischen Bibliothekswesens, er heißt Flemming, Arend Flemming, mit seiner Dresdner Bibliothek bei den Projektbibliotheken dazugehört, war für mich eigentlich klar. Immer im Dienst seiner Majestät, des Lesers, das wäre eigentlich auch für meine Arbeit ein guter Titel. Und doch weiß ich eines sicher: Die Öffentliche Bibliothek ist kein konkursfähiges wirtschaftliches Unternehmen und kann nur unter Aufgabe ihrer etablierten kulturellen und gesellschaftlichen Funktion zu einem solchen werden. Eichert hat einmal bei einer Tagung geäußert, dass Kultur- und Bildungsarbeit gesamtgesellschaftlich betrachtet keine Defizite erzeugen, sondern notwendig sind, um gemeinschaftliche Werte jenseits der monetären Betrachtung zu sichern und zu entwickeln. Recht hat er. Aber Reinhard Mohn wollte fehlenden Wettbewerb durch Vergleiche und Kennzahlen erreichen und das klappt schon ganz gut. Selbst der Bund der Steuerzahler hat das erkannt. Und für dieses Ziel kann es noch manches Projekt geben. 1999: Liebes Tagebuch, das wird ein Jahr! Auf den Seychellen ein Bibliotheksprojekt zu starten, das war ein Mädchentraum als junge Studentin, und jetzt klappt es tatsächlich. Und eine besonders erfolgreiche Vorbereitung eines Projektes war die frühzeitige Einbindung der Zweifler und Bedenkenträger beim Thema BIX. Die Abkürzung für dem Bibliotheksindex war schon eine gute Idee, die Einbindung des DBV-Präsidenten hat auch einiges bewirkt und jetzt läuft der Index als echte Vergleichsplattform für best-practice. Na also, wenn schon das Projekt Betriebsvergleich nach der Vorgabe des großen alten Herrn einmal beendet sein muss, dann erfinden wir eben eine neue Idee zur gleichen Sache. Bloß wie die Deutsche Bibliotheksstatistik weitergehen soll, nachdem das DBI aus der blauen Liste der Förderung gekegelt wurde, wer weiß das schon? Der BIX allein kann's nicht richten! Die Politik ist gefordert, Werte zu setzen und keine zu vernichten! Und dann auch noch bibweb, das Internet-Trainingslager für Bibliothekare. Wenn in Finnland schon 90 % der Bibliotheken Internet-Dienstleistungen anbieten können, dann müssen wir schleunigst von unseren 40% eine Aufholjagd beginnen. Und siehe da, das Interesse ist da! Die ekz, mit der ich vertrauensvoll zusammenarbeite, macht wunderbar mit. 2001: Liebes Tagebuch, ich will ja nicht so sein! Ja, ich habe in den vergangenen 10 Jahre - Mensch, Bettina: schon 10 Jahre bei Bertelsmann!- viel an internationalen Kontakten gehabt, habe viel gesehen und viel gelernt. Warum soll das nicht auch bei anderen Kollegen funktionieren? Das Projekt "Bibliotheksstipendien" läuft mit tollen Partnern, na ja, noch nicht auf den Seychellen. Aber New York, Los Angeles und Helsinki sind ja auch nicht schlecht. Und wir werden alle von den Erfahrungsberichten und Umsetzungen der besten Lösungen profitieren. Das Bibliothekswesen muss sich aus der manchmal sehr lokalen Betrachtung lösen und erkennen, wie sehr wir auf der ganzen Welt mit den gleichen fachlichen wie politischen Problemen kämpfen. Ich habe es in Spanien, in Ägypten, in der ganzen Welt gesehen: Bibliotheksarbeit ist internationale Kulturarbeit für eine freie und demokratische, informierte und kritische, aber vor allem selbstbestimmte Zukunft! Natürlich leben wir in schwierigen, angst- und hassgefüllten Zeiten weltumspannender Gefahren. Doch wehe uns, wenn unter dem Eindruck des 11. September die freie Informationsgewinnung im Internet eingeschränkt wird, nur weil einige Terroristen in öffentlichen Bibliotheken e-mails verschickt haben. Die beste Antwort auf Fundamentalismus und Extremismus ist eine stabile kulturelle Bildung und Identität der jungen Menschen. Dafür sind die Bibliotheken unersetzliche Partner, so wie die Bertelsmann-Stiftung auch, ganz nach dem Bild von Reinhard Mohn in der Festschrift zu seinem 80. Geburtstag. Und jetzt auch noch die Einladung nach Berlin! Karl Preusker, ja den kenne ich, natürlich. Vor über 20 Jahren an der Fachhochschule in Hamburg haben sie von ihm erzählt, von dem Begründer der ersten Schulbibliothek, am 24.10.1828 ist sie mit 130 Bänden eröffnet worden. Na das haben wir in Kairo doch auch gemacht, aber erst 173 Jahre später am 21. März 1995! Mensch, war der Preusker früh dran mit seiner Idee! Und jetzt für mich die Preusker-Medaille! Liebes Tagebuch, ganz im Vertrauen: Ob wohl mal einer auf die Idee kommt, in Spanien, Ägypten oder mindestens auf den Seychellen eine Bettina-Windau-Medaille zu verleihen. Wer weiß, was in 173 Jahren auf dieser Welt an Medaillen verliehen wird, und vor allem wofür? Für die Erfindung der digitalen Fingernagel-Fernbedienung für ein subkutan implantiertes Fernsehgerät mit 200 Programmen? Ich frage mich manchmal sorgenvoll, ob dereinst die Menschen überhaupt noch gedruckte Information wünschen? Bilder statt Worte, das scheint um sich zu greifen, das Aufnehmen von Bildern ist so entlarvend einfach, Text stört beim Fernsehen nur! Wofür denn noch das Lesen? Digitaler Hightech- Analphabetismus, eine schlimme Vision. Doch ich wäre nicht Bettina Windau, wenn ich aus dieser Frage nicht ein neues Projekt in der Stiftung erreichen könnte: Leseförderung in Zeiten des digitalen Fernsehrausches - internationale bibliothekarischen Ansätze zur Wieder-Entdeckung der Bedeutung einer Langsamkeit des Lernens durch Worte. Au weia, bei Sten Nadolny geklaut, der hatte es ja mit der Entdeckung der Langsamkeit, aber er hat ja so recht. Sein Held ist nicht schneller, aber sicher am Ziel, weil er langsam ist. Was sagt für dieses Phänomen Evelyn Hasler, die Schweizerin: Worte sind Segel für das Schiff der Zukunft! Und die Chinesen sagen: Bücher, die nicht gelesen werden, sind ein Haufen schmutzigen Papiers. Nein, ich werde das Segel weiter mit Rückenwind füllen, ich werde weiter dafür sorgen, dass Bücher gelesen werden. Das bin ich meiner Ausbildung als Bibliothekarin ebenso schuldig, wie der Idee von Reinhard Mohn, dem Bertelsmann-Stifter. Und jetzt nimmt mich die Literaturkonferenz auch noch in die Pflicht, weil ich mich einfach für den Kulturauftrag des Bibliothekswesens eingesetzt habe. Na ja wenn die meinen, liebes Tagebuch! Dann fahre ich halt nach Berlin! Ende des Zitats und Willkommen in Berlin. Ich überbringe Ihnen den Glückwunsch im Namen der ganzen Bibliotheksfamilie, liebe Frau Windau! Dr. Christof Eichert Oberbürgermeister in Ludwigsburg Präsident des Deutschen Bibliotheksverbandes |